Woher kommen Viren auf Websites

Das Auftreten von Viren auf einer Website ist äußerst unangenehm, nicht nur für den Website-Besitzer, sondern auch für die Besucher. Wenn Besucher von einem Virus betroffen sind, verlieren sie das Vertrauen in diese Ressource. Wegen eines Virus wird die Website von Suchmaschinen gesperrt, ganz zu schweigen von der Beeinträchtigung ihrer normalen Funktionalität. Unabhängig davon, wie durchdacht und professionell die Erstellung der Website durchgeführt wurde, ist keine Internetressource vollständig vor Virenangriffen geschützt.

Woher kommen Viren auf Websites und was stellen sie dar?

Ein Virus auf einer Website ist ein schädlicher Code, der eingeschleust wird, um die Internetressource destruktiv zu beeinflussen und um nicht autorisierte Vorgänge auszuführen. Dazu gehören:

  • erzwungene Anzeige nicht autorisierter Werbung;
  • Weiterleitung von Besuchern auf Phishing-Seiten;
  • Organisation von Abonnements für Spam- oder kostenpflichtige Dienste;
  • Weiterleitung auf potenziell gefährliche Internetressourcen;
  • Installation von Blockern und anderen schädlichen Codes;
  • unbefugte Sammlung von Informationen über die Nutzer der Website;
  • Verbreitung von Schadprogrammen, die die Geräte der Nutzer befallen.

Die Hauptursachen für die Vireninfektion einer Website sind der Diebstahl von FTP-Passwörtern, die Ausnutzung von XSS-Schwachstellen von Webressourcen, Schwachstellen in der Server-Software oder im CMS der Website selbst. Dabei ist es sehr schwierig, den Entwickler des Schadcodes zu identifizieren, meistens sogar unmöglich. Auch bei der schnellen Erkennung des Virus treten Schwierigkeiten auf, besonders wenn die Hacker-Entwicklungen in die Skripte der Website eingebettet wurden.

Wie bekämpft man einen Virenangriff auf eine Website?

Die Grundlage zur Verhinderung des Auftretens von Viren auf einer Website ist eine Antivirensoftware, die auf dem Computer installiert ist, von dem aus der Zugriff auf ftp:// erfolgt. Bei Verdacht auf einen Virus muss die vollständige Version der Website zusammen mit der Datenbank in einen separaten Ordner auf dem Computer kopiert werden. Nach dem Entpacken der erhaltenen Daten muss eine vollständige Überprüfung mit einem Antivirenprogramm durchgeführt werden.

Im nächsten Schritt wird nach Dateien mit hervorgehobenen Code-Einschlüssen gesucht. Dies muss manuell erfolgen, da die Verwendung spezialisierter Programme oft zur Funktionsunfähigkeit des gesamten Internetprojekts führt. Angesichts der Komplexität und der langen Dauer dieses Vorgangs ist es empfehlenswert, einen entsprechenden Fachmann für diese Arbeit hinzuzuziehen.

Vorbeugende Maßnahmen helfen, einen Virenangriff auf die Website zu verhindern, darunter regelmäßige Datensicherungen, der Verzicht auf die Gewährung erweiterter Zugriffsrechte an Nutzer, die Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs und andere Maßnahmen.

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