Was tun, wenn der Kunde nicht weiß, was er will?

Die Situation, in der ein Kunde nicht weiß, was er will, kommt in verschiedenen Geschäftsbereichen vor. Das geschieht recht häufig, besonders in Berufen, die mit Kreativität verbunden sind. Bei der Entwicklung von Webprojekten kommt das ständig vor. Dennoch verläuft die Arbeit in den meisten Fällen erfolgreich, wenn die Beziehung zum Auftraggeber von Anfang an nach dem richtigen Schema aufgebaut wird.

Vor allem sollte der Auftragnehmer schnellen Zugriff auf mehrere verschiedene Website-Varianten mit der erforderlichen Funktionalität haben. Besser ist es, wenn diese Varianten zuvor vom Auftragnehmer selbst erstellt wurden. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie das im fertigen Zustand aussieht und funktioniert, beschleunigt die Entscheidungsfindung des Auftraggebers. Dabei ist es empfehlenswert, zusätzliche Anpassungen vorzuschlagen, damit das gefallende Design und die Funktionalität nicht 1:1 wie im Original aussehen.

Der Kunde weiß nicht, was er wählen soll? Schlagen Sie vor, was aus Ihrer Sicht besser ist. Natürlich hat der Kunde immer seine eigene Meinung, aber der Fachmann für die Erstellung von Websites sind Sie. Manchmal reicht ein kleiner Hinweis, dass die vom Auftraggeber gewünschte Funktion sich negativ auf die Arbeit der Website auswirken wird, und der Kunde ändert seine Meinung ins Gegenteil. Sie sind der Profi, der zahlreiche Projekte umgesetzt hat, und in dieser Frage lohnt es sich definitiv, auf Ihren Rat zu hören.

Der Hauptfehler von Spezialisten aus dem IT-Bereich besteht darin, Verhandlungen mit dem Kunden in ihrem professionellen Fachjargon zu führen. Begriffe, die Programmierern verständlich sind, werden von gewöhnlichen Nutzern keineswegs immer richtig verstanden. Der Auftraggeber ist keineswegs verpflichtet, sich gut mit CMS, Engines, Hosting und anderen spezifischen Bezeichnungen auszukennen. Wenn der Kunde zu Ihnen gekommen ist, um eine Website zu bestellen, dann erwartet er gegenseitiges Verständnis.

Bereits ganz am Anfang der Arbeiten sollte man dem Kunden die Möglichkeit geben, sich zu seinem geplanten Projekt möglichst ausführlich zu äußern. Und man muss unbedingt alle wichtigen Punkte schriftlich festhalten. Es ist notwendig, das Briefing, das Content-Schema und die funktionale Aufgabenstellung auszufüllen und zu unterzeichnen, und das möglichst detailliert. Das Ausfüllen der Dokumente für die zukünftige Arbeit sollte gemeinsam erfolgen. Ein kompetenter Ratschlag an den Kunden, der rechtzeitig in der Vorbereitungsphase der Arbeiten gegeben wird, wird das gegenseitige Verständnis in der Zukunft erheblich vereinfachen.

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